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Bevölkerung stellt der Jagd gutes Zeugnis aus

Im grünen Bereich: Jagd und Jäger sind in der Schweiz anerkannt. Foto: JagdSchweiz © JagdSchweiz

Gestützt wird diese Einschätzung auf eine repräsentative Erhebung in der Bevölkerung. Erstmals wurden dabei nach Aussage des Verbandes die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zur Jagd umfassend untersucht. Für die große Mehrheit wird die Jagd nachhaltig und tierschutzgerecht durchgeführt. Jagd nützt der Artenvielfalt und der Prävention von Schäden in Wald und Feld. Die Regulation von Grossraubtieren wird klar befürwortet.
Wie es in der Verlautbarung heißt, führte die "Demoscope AG" Ende August im Auftrag des Verbandes eine repräsentative Befragung von 1005 zufällig ausgewählten Personen in der Deutschschweiz und der Romandie durch. Dabei wurden pointierte Meinungen zur Jagd in der Schweiz untersucht. Die Befragten konnten die Aussagen mit "stimme überhaupt nicht zu", "stimme nicht zu", stimme zu" und "stimme voll und ganz zu" bewerten.
Die ermittelten Resultate sind sehr deutlich: 72 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich Jäger für die Artenvielfalt in der Natur einsetzen. 74 Prozent bestätigen das Engagement der Jägerschaft für die Umwelt und die Lebensräume von Tieren. Gleichzeitig wird der Jagd eine wesentliche Rolle im Naturhaushalt zugestanden: 82 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass es die Jagd zur Regulation braucht. Zwei Drittel unterstützen die Meinung, grössere Bestände von Raubtieren wie Bär, Wolf und Luchs müssten ebenfalls reguliert werden. Sowohl die Vermeidung von Schäden als auch die Verhinderung von Tierseuchen werden als Gründe für die Regulation anerkannt (vollständige Auswertung: siehe Link unten).
Die Umfrageergebnisse decken sich im Wesentlichen mit einer Befragung, die 2011 im Auftrag des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt worden war. JagdSchweiz zeigte sich laut Pressemitteilung erfreut über das Resultat, erachtet es aber auch als Auftrag für die Zukunft: "Wir werden uns weiterhin für eine nachhaltige und tierschutzgerechte Jagd einsetzen und das Engagement der Jägerinnen und Jäger zugunsten der Natur fördern und bekannt machen", so Hanspeter Egli, Präsident von JagdSchweiz. Die Organisation vertritt als Dachverband der Schweizer Jagdverbände nach eigenen Angaben die Interessen von rund 30.000 Jägerinnen und Jägern aus allen Landesteilen Helvetiens.
PM/RJE
Link: Das Ergebnis der Umfrag im Detail