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Beschlagene Rehgeiß beschossen – Kein Einzelfall von Wilderei

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Donnerstag, 02.04.2020 - 07:22
Reh-tot-Wiese © stylefoto24 - stock.adobe.com
Die Geiß musste von ihrem Leid erlöst werden.

Ein Jagdpächter hatte am 22. März 2020 ein schwerverletztes Reh in einem Waldstück nahe Weikersdorf (Landkreis Ansbach, Bayern) gefunden. Die beschlagene Geiß wies eine Schussverletzung auf und musste – trotz Schonzeit – von ihrem Leid erlöst werden. Wie die zuständige Polizei mitteilt, muss der Schuss allem Anschein nach von einem Unbekannten abgegeben worden sein. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Feuchtwangen unter der Telefonnummer 09852 – 67150 entgegen.

Weiterer Fall in Baden-Württemberg bekannt

Auch in Baden-Württemberg ereignete sich ein Vorfall von vermutlicher Wilderei. Ein Jäger fand ebenfalls am 22. März 2020 ein verendetes Wildschwein im Jagdboden Sindolsheim (Baden-Württemberg). Nach Angaben der Polizei wies der Keiler eine Schussverletzung auf und lag in etwa 200 Meter Entfernung zu nächsten Landstraße in der Feldflur. In der Woche zuvor vernahm der Waidmann einen Schuss in diesem Bereich, der nicht zugeordnet werden konnte. Daher wird von Wilderei ausgegangen. Hinweise die zur Ermittlung und zur Ergreifung des Täters führen, belohnt der Jäger mit 1.000 Euro. (Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.) Die Polizei Tauberbischofsheim nimmt unter der Telefonnummer 09341 – 810 Hinweise entgegen.


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