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Berufsjäger retten Gamsbock

Der Gamsbock konnte von Andreas Pfnür, Max Strobl (links) und Christoph Strobl (rechts) aus seiner misslichen Lage befreit werden.


Die Wirtin einer Hütte am Untersberg (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) entdeckte am Morgen einen Gamsbock, der sich in einem Weidezaun verfangen hatte. Das Tier war wohl unbemerkt beim Äsen in das Kunststoff-Metallgeflecht geraten. Bei selbstständigen Befreiungsversuchen verhedderte es sich immer mehr. Der hinzugekommene Hüttenwirt versuchte das Tier zu befreien, doch jenes geriet in Panik und flüchtete mit einem Teil des Zauns. Dabei verfing er sich unauflöslich im Latschengestrüpp.

Schnelle Hilfe durch Jäger

Die Hüttenwirtin rief den zuständigen Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten, Andreas Pfnür, zur Hilfe. Dieser kam mit seinem Kollegen Max Schmid und dessen Jagdkameraden Christoph Strobl. Mit einer Decke verdeckten sie dem Gamsbock die Lichter, um ihn zu beruhigen. So konnten die Berufsjäger das Zaungeflecht Stück für Stück auftrennen. Fröhlich und ohne größere Blessuren konnte der 11-jährige Gamsbock, der auf den Namen Toni getauft wurde, wieder in die Freiheit entlassen werden. PM/HR


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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