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Berufsjäger werden 60

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Dienstag, 26.07.2016 - 02:10
Die Jubiläumsfeier war ein würdiger Rahmen für die Freisprechung der neuen Revierjäger. Foto: JD © JD
Die Jubiläumsfeier war ein würdiger Rahmen für die Freisprechung der neuen Revierjäger. Foto: JD

Max Keler, 1. Vorsitzender des Bund Bayerischer Berufsjäger (BBB), begrüßte zahlreiche Gäste von befreundeten Verbänden, Verwaltungen und der Politik im Haus des Gastes in Wallgau. Tenor aller Grußworte: Als moderne Jagdpraktiker aber auch als Bewahrer der jagdlicher Traditionen prägen die Berufsjäger ganz entscheidend das Bild der Jagd in der Öffentlichkeit. Seit der Gründung des Verbandes im Mai 1956 im Münchner Löwenbräukeller, an dem 117 Berufsjäger teilnahmen, hat sich das Berufsbild eingehend geändert. Stand die ersten Jahrzehnte die praktische Jagdausübung und der Revierdienst im Vordergrund, ist der Aufgabenbereich heute deutlich weiter gefächert – was sich auch in der Ausbildung niederschlägt. In seiner Festrede zeichnet Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg dezidiert das Spannungsfeld auf, in dem sich der Berufsjäger heute bewegt: eine weitgehend naturentfremdete Gesellschaft, Natur- und Tierschutz, Forst- und Landwirtschaft – und nicht zuletzt die Interessen seines privaten oder staatlichen Arbeitgebers. Eingebettet in die stimmungsvolle Jubiläumsfeier war die Freisprechung des Ausbildungslehrgangs 2014-2016. 15 frischgebackene Revierjäger empfingen aus der Hand von Helene Herzogin in Bayern ihre Ernennungsurkunden.
JD