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Belgien: Weitere Sauen an ASP verendet

Eine Gebiet von 63.000 Hektar wurde zur Jagdruhezone erklärt. © pixabay.com/Hans Braxmeier

Eine Gebiet von 63.000 Hektar wurde zur Jagdruhezone erklärt.


Am vergangenen Donnerstag wurden zwei Wildschweine in Belgien gefunden, die an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendet sind. Am Montag bestätigte der Landwirtschaftsminister des betroffenen Gebietes gegenüber belgischen Medien, dass mittlerweile bei fünf Stücken Schwarzwild die ASP nachgewiesen wurde. Es wird mit bis zu 400 erkrankten Sauen gerechnet.
Auf 63.000 Hektar, was 2,5 % der belgischen Jagdfläche entspricht, wurde ein Jagdverbot ausgesprochen. Zudem darf außer den Personen, die kranke und tote Wildschweine finden und bergen sollen, niemand dieses Gebiet betreten. Auch in vier angrenzenden Regionen Frankreichs sollen ähnliche Maßnahmen getroffen werden.

Importverbote für belgisches Schweinefleisch

Obwohl es noch keinen Fall in Hausschweinbeständen in Belgien gibt, verhängten die ersten sechs Länder (u.a. Weißrussland und Mexiko) heute ein Importverbot für belgisches Schweinefleisch, wie ein Vertreter eines belgischen Fleischverbandes gegenüber örtlichen Medien angab. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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