Home News Beleidigungen gegen Jäger – Entscheidungen vor Gericht

Beleidigungen gegen Jäger – Entscheidungen vor Gericht

Eine Polizistin muss eine Geldbuße bezahlen, weil sie einen Jäger auf Facebook beleidigt hat (Symbolbild).


Wie „RP-online.de“ berichtet, muss eine Polizistin eine Geldauflage in Höhe von 1300 Euro bezahlen. Die Beamtin habe einen Jäger über Facebook mit Beleidigungen belegt, nachdem er auf polizeiliche Anweisung ein entlaufenes Hausschwein erlegt habe. Der Waidmann sei von einem Jagdkollegen darüber informiert worden und habe Anzeige erstattet. Nun sei das Verfahren gegen die bereits vorbestrafte Polizistin in zweiter Instanz vom Amtsgericht Rheinberg gegen die Bezahlung einer Geldauflage eingestellt worden, so das Blatt weiter. Diese sei jedoch genau so hoch, wie die Geldstrafe, die in erster Instanz ausgesprochen wurde.

Paar wegen Beleidgung verurteilt

Auch ein Paar aus Krölpa (Saale-Orla-Kreis, Thüringen) wurde vom Amtsgericht Pößneck zu einer Geldstrafe von Insgesamt 1060 Euro verurteilt. Dies berichtet die „Thüringer Allgemeine“. Die beiden Veganer hätten einen Jäger bei dessen Fahrzeug bedrängt und verbal angegangen. Unter anderem sollen sie ihn als "krankes Schwein" bezeichnet haben. Die beiden stritten dies ab. Auch der Staatsanwalt habe für Freispruch plädiert, weil er denke, dass der Jäger übertrieben habe, schreibt die Zeitung weiter. Der Richter lehnte dies ab, da er keinen Grund für den Waidmann sah, fremde Menschen zu beschuldigen.


Redaktion jagderleben Tagesaktuell, multimedial, fachlich kompetent – jagderleben.de versorgt täglich Jägerinnen und Jäger im deutschsprachigen Raum mit Neuigkeiten rund um die Themen Jagd und Natur.
Thumbnail