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Behörde erlaubt Abschuss aus der Luft

Windige Angelegenheit: Abschüsse aus dem Hubschrauber heraus. Foto: Vertex Helicopters © Vertex Helicopters

Grund dafür ist die ansteigende Population der Bären und der daraus resultierende Rückgang von Elch- und Karibu-Vorkommen. Laut "Frankfurter Allgemeine" waren nicht nur die Proteste der Natur- und Tierschützer vergebens. Auch Jäger wehrten sich gegen das "aerial gunning", da das Vorhaben gegen die Regeln für National Parks widerspricht . Die nämlich untersagen Eingriffe in die Population einer Art, wenn sie dadurch die Jagd auf eine andere Spezies fördern. Die Behörde konterte und weist auf das, von Jägern kritisch betrachtete und zum Teil radikal ausgeführte, "Gesetz über intensives Management" hin. Abschussquoten dürfen demnach erhöht und Jagdbeschränkungen aufgehoben werden, um die Bestände der Paarhufer stabil zu halten. Im Zuge dieses Gesetzes wurden in der Vergangenheit Wolfswelpen vergast.
Zurzeit planen Mitarbeiter der Behörde den ersten Einsatz in einem Gebiet am Polarmeer. Hier sollen Bären-Abschüsse aus Hubschraubern und Flugzeugen das Vorkommen des heimischen Moschus-Wildes sichern. BS