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BaySF: Stagnierende Umsätze im Jagdbereich

Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat seine "Nachhaltigkeitesbericht" genannten Unternehmensdaten für das Geschäftsjahrs 2009 vorgelegt.
Darin sind unter anderem auch die Umsätze aus dem Jagdbetrieb aufgelistet. Hier seien die wesentlichen Eckdaten, wie sie in dem Bericht vorgestellt werden, zitiert:
"Die Pachtnachfrage nach Staatsjagdrevieren war im Geschäftsjahr 2009 erneut eher verhalten. Die Verpachtungsfläche ist mit rund 5.400 Hektar um lediglich 0,7 Prozent – bezogen auf die Gesamtjagdfläche – angestiegen. (...) 21 Prozent der Jagdfläche (Vorjahr: 20 Prozent) sind derzeit verpachtet. Bei den durch die Jagdverpachtung erzielten Erlösen zeigte sich ein leichter Aufwärtstrend. Sie betrugen in 2009 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro).
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Jagderlaubnisscheinen und Jagdpaketen stiegen ebenfalls leicht auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Der Erlös aus Wildbret blieb trotz einer weiter angestiegenen Gesamtstrecke mit 2,9 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. (...) Ein zusätzlicher Erlös ergibt sich für die Bayerischen Staatsforsten aus der Verpachtung von Gewässerflächen für die Fischereirechte. Der Gesamtumsatz aus Jagd und Fischerei beträgt wie im Vorjahr ca. 7,1 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz der Bayerischen Staatsforsten lag dagegen bei über 305 Millionen Euro.
Die Jagd ist nach Ansicht des Unternehmens damit weniger wegen seiner finanzellen Umsätze als vielmehr wegen ihrer Funktion für die kostengünstige, natürliche Waldverjüngung und Baumartenzusammensetzung von herausragender Bedeutung. JMB
Den vollständigen Bericht gibt es online zum Download beim Unternehmen Bayerische Staatsforsten