Home News Auch in Bayern und Sachsen-Anhalt Rekordstrecken beim Schwarzwild

Auch in Bayern und Sachsen-Anhalt Rekordstrecken beim Schwarzwild

© Benedikt Schwenen


In Bayern wurden im Jagdjahr 2017/ 2018 insgesamt 95.096 Stück Schwarzwild erlegt. Damit übertreffen die bayerischen Jäger die bisherige Rekordstrecke aus dem Jahr 2015/ 2016 um etwa 10.000 Abschüsse. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Strecke sogar um mehr als 30.000 erlegte Schwarzkittel. „Unsere Jäger setzen sich mit großem Engagement für eine Reduktion der überhöhten Wildschweinbestände ein“, so die Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in einer Pressemitteilung.

Damit leiste die Jägerschaft einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der übergroßen Population und der damit einhergehenden Herausforderungen. Vor allem in Anbetracht der Afrikanischen Schweinepest. Ob die seit Dezember 2017 eingeführte Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro pro erlegtem Tier zu der höheren Strecke beigetragen hat, ist unklar.

Auch in Sachsen-Anhalt Rekordstrecke

Auch in Sachsen-Anhalt wurde im vergangenen Jagdjahr der bisherige Rekord für Schwarzwildabschüsse übertroffen. Mit insgesamt 49.165 Stücken lag die Strecke um mehr als 9.000 Stück und damit etwa 25 Prozent höher als im Vorjahr. Der Anteil an Frischlingen und Überläufern betrage 77 Prozent, gibt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in einer Pressemitteilung an. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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