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Bayern: Jagdzeit für Forst teilweise verlängert

Wer beim Rehwild Strecke machen will, muss sich bei Zeiten ranhalten. Foto: Bettina Diercks © Bettina Diercks

Dies bestätigte Philipp Bahnmüller, Sprecher des Unternehmens Bayerische Staatsforsten auf Nachfrage. Ursprünglich sei für etwa zehn Prozent der 690 Staatswaldreviere ein Antrag bei den entsprechenden Landratsämtern gestellt worden. Einige Staatsreviere hätten von ihrer Unteren Jagdbehöre dafür jetzt ein "OK" bekommen.
Wie viele, das konnte der Unternehmenssprecher noch nicht sagen. Bahnmüller verwies nochmals auf "erschwerte Bedingungen" als Grund für die noch nicht erfolgte Erfüllung der Abschusspläne. Die gute Wettersituation habe die Jagd erschwert. Normalerweise endet die Jagdzeit auf weibliches Rehwild in Bayern am 15. Januar.
Der Bayerische Landesjagdverband (BJV) verurteilt das Vorgehen. "Eine Verlängerung der Jagdzeit kann nicht damit gerechtfertigt werden, dass der Abschussplan nicht innerhalb der regulären Jagdzeit erfüllt worden ist", teilt BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke mit. "Die Staatsforsten haben zwischen viereinhalb und achteinhalb Monaten Zeit gehabt, ihren Abschuss von weiblichem Rehwild zu erfüllen. In dieser Zeit sind sie ihrer Verpflichtung offensichtlich nicht nachgekommen." Bettina Diercks