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Bayern: Jagdliche Denkmäler im Revier

von links nach rechts: Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Dr. Reinhard Proske, Regina Gerecht, Prof. Dr. Jürgen Vocke.


Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat im November im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum das Pilotprojekt eines online „Jagdkultur-Atlas“ vorgestellt. Interessierte können sich auf einer Karte Baudenkmäler, Museen und andere Zeugnisse von Jagdgeschichte in Feld- und Flur anzeigen lassen.

Dazu gehören das Grabkreuz des Wilderers Jennerwein am Schliersee ebenso wie Jagd-Grenzsteine oder die sagenumwobene Röthelklamm. Der Jagdverband hofft auf die tatkräftige Mithilfe vieler Jäger um den Atlas rasch weiter auszubauen. Er findet sich auf der Seite des Jagdverbandes unter www.jagd-bayern.de.

BJV freut sich über Einsendungen

Wer ein jagdliches Denkmal kennt, kann es mit einer Beschreibung und einem Bild an die Projektgruppe des BJV schicken. Der Atlas soll sich nicht allein auf Bayern beschränken, sondern auch Einsendungen aus anderen Regionen sind hochwillkommen. Bislang sind bereits über 40 Objekte eingetragen oder in Bearbeitung. Die Einsender können entscheiden, ob sie namentlich unter ihren Beiträgen genannt werden möchten.

Die PIRSCH berichtet in ihrer Serie "Jagd-Kult(o)uren" bereits seit Längerem über sehenswerte Jagd-Denkmale. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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