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Bayern mit eigener Liste

Der Bayerische Jagdverband will die bayerischen Kräfte gebündelt wissen. Foto: Archiv


Die Abspaltung des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) macht sich jetzt auch beim Sammeln von Unterschriften bemerkbar.
Nachdem in den vergangenen Monaten von verschiedenen Seiten Unterschriftensammlungen gestartet worden waren, die – pauschal betrachtet – den "Erhalt des Jagdwesens in seiner heutigen Form" zum Ziel haben, hat der DJV vor wenigen Tagen auf der "Grünen Woche" in Berlin versucht, durch eine "offizielle" Aktion das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen (DJV-Aktion). Mit dem Ergebnis, dass heute auch Bayern der Öffentlichkeit eine eigene Liste vorgestellt hat.
In dem Anschreiben dazu, wird auf die DJV-Aktion kein direkter Bezug genommen. Gleichwohl werden dem DJV in dem Papier Fehleinschätzungen in der Vergangenheit angelastet, um dann mit ähnlichen Argumenten wie der DJV (z.B. Jagdrechtsdiskussionen im Saarland und in Rheinland-Pfalz) um Unterschriften zu werben.
Von jagderleben.de um eine Stellungnahme zu den Hintergründen der Aktion gebeten, erklärte BJV-Pressesprecher Thomas Schreder: "Um die Jägerschaften anderer Bundesländer jagdrechtlich zu stützen, die Interessen in Bayern zu bündeln und die Verunsicherung vieler Jäger zu zerstreuen, hat sich der BJV entschlossen, eine eigene Unterschriftenaktion zu initiieren. Die Ziele anderer Aktionen sind inhaltlich in vielen Bereichen sicher sinnvoll, dennoch werden die verschiedenen Facetten diese schwierigen Themas in der BJV-Unterschriftenaktion ausgewogen dargestellt." JMB


Die bayerische Position nebst Liste können Sie hier als PDF einsehen: BJV-Papier