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Bayern ehrt Nordlichter

Holger Karkheck (3. v. l.) bekam den Sonderpreis für seinen Beitrag mit Jägerin Anna L. Kaufmann. Foto: BJV


Unter dem Motto "Jagd ist mehr als ein Schuss" werden bei der Veranstaltung auch die Journalisten-Preise verliehen. Einer davon ging an den „Bild am Sonntag“-Redakteur Holger Karkheck, der die Jägerin und unsere Jagd-Autorin Anna L. Kaufmann auf den Hochsitz begleitete. Karkheck wollte nach der weltweiten Empörungswelle über die Erlegung von Löwen "Cecil" erkunden, "wie deutsche Jäger ticken". Das Ergebnis war ein durchweg positiver – und jetzt preisgekrönter – Bericht über die Jagd. Darüber hinaus ist er beispielhaft für die Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" des Deutschen Jagdverbandes und der dlv-Jagdmedien, bei der landesweit alle Jägerinnen und Jäger aufgerufen sind, Nichtjägern unsere Passion näher zu bringen. Weitere geehrte Journalisten sind: Nicola Förg („Münchener Merkur“), Rebecca Koenig („Bayerische Staatszeitung“), Klaus Gimmler („Main-Post“) sowie Dr. Florian Asche („Playboy“).
Rund 1.500 Gäste, darunter zahlreiche Abgeordnete aus dem Europäischen-, Bundes- und Landesparlament, folgten der Einladung des BJV in den Löwenbräukeller. Es war bereits das 21. Mal, dass die Jägerschaft seinen Neujahrsempfang veranstaltete. Die Schirmherrschaft des Abends hatte eigentlich der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Marcel Huber, inne. Da dieser jedoch kurzfristig verhindert war, richtete Staatsminister Helmut Brunner ein Grußwort an die Fest-Corona. Das Ehrenpatronat bekleidete Dr. Zolt Semjén, Präsident des nationalen ungarischen Jagdverbandes und stellvertretender Ministerpräsident Ungarns. Dies sorgte im Vorfeld der Veranstaltung für Kritk seitens zuvor geladenen Parteimitgliedern der Grünen. Semjén sei vor allem mit erznationalistischen Initiativen und durch völkische Hetze aufgefallen, argumentierte Fraktionschef Ludwig Hartmann seine Absage. Für den BJV hingegen sei das Oberhaupt der ungarischen Jäger schon lange avisiert gewesen und ein Bestandteil der bilateralen Bemühungen beider Jagd-Verbände. Die jagdliche Verbundenheit Bayerns und Ungarns hätte eine lange Tradition, wie zum Beispiel eine Jagdhornbläserreise vor etwa vier Jahren und einen Kooperationsvertrag mit den ungarischen Forsten.
PM/JMB/BS

Wie Anna L. Kaufmann den Jagdausflug mit dem Bild-Reporter erlebt hat, lesen Sie hier.