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Bayerischer Jagdverband: Ernst Weidenbusch neuer Präsident

Ernst-Weidenbusch © Eva Grun
Ernst Weidenbusch.

Das Ringen hat endlich ein Ende: Ernst Weidenbusch ist neuer Präsident des Bayerischen Jagdverbands. 405 der Stimmen fielen auf Ernst Weidenbusch, 291 Stimmen wurden für Thomas Schreder gezählt.

Als Vizepräsident wurden Eberhard Freiherr von Gemmingen Hornberg, Sebastian Ziegler sowie Roland Weigert gewählt. Julia Wiese wird das Amt des Landesschatzmeisters übernehmen. Zum Landesjustiziars wählten die Stimmberechtigen Dr. Diane Schrems-Scherbarth. Als Beisitzer wurden Robert Pollner sowie Markus Landsmann gewählt.

Erstmals wurde aufgrund der Corona-Beschränkungen per Briefwahl abgestimmt. Die Ergebnissbekanntgabe hatte sich im Laufe des Tages immer weiter nach hinten verschoben. Ursprünglich war für 15 Uhr die Verkündung der Wahlergebnisse festgesetzt worden. Doch erst um 19.30 Uhr konnte der BJV ein Ergebnis bekannt geben.

Bereits der Weg zur Wahl war vergleichsweise holprig. Nachdem Prof. Dr. Jürgen Vocke nach Streitigkeiten und Vorwürfen sein Amt als BJV-Präsident hatte Ruhen lassen, stellten sich Thomas Schreder und Mechthild Maurer als Team gemeinsam zur Wahl. Gegen die beiden wollte das Team Zukunft, damals noch mit Roland Weigert als Kandidaten für das Amt des Präsidenten, antreten.

Wechsel noch kurz vor der Wahl

Aufgrund der Corona-Pandemie und daraus resultierenden Verpflichtungen musste im Herbst Roland Weigert jedoch auf seine Kandidatur verzichten. Dafür übernahm Ernst Weidenbusch und stellte sich für das Team Zukunft zur Wahl. Doch auch Thomas Schreder musste schlussendlich ohne Mechtild Maurer zur Wahl antreten. Maurer hatte Ende November aufgrund der Umstände im Verband und Drohungen gegen ihre Person auf eine Kandidatur verzichtet.

Dem Bayerischen Jagdverband bleibt zu wünschen, dass der Verband durch die Wahl nun wieder in ruhigere Fahrwasser gelenkt werden kann und anstatt verbandesinterner Streitigkeiten künftig die Jagd und Jäger in Bayern wieder im Fokus des BJV stehen.


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