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Bauernbund fordert wolfsfreie Zonen

Zwei Bauernvereinigungen in Brandenburg kritisieren die neue Wolfsverordnung (Symbolbild).


Der Bauernbund Brandenburg, der sich die Belange der bäuerlichen Familienbetriebe auf die Fahne geschrieben hat,  kritisiert in einer Pressemitteilung die Wolfspolitik des Landes. „Das Wolfsmonitoring ist fehlerhaft, die Wolfsverordnung ist wirkungslos, das Wolfsmanagement ist gescheitert“, wird Bauernbund-Präsident Marco Hintze zitiert. Der Bauernbund fordert, große Teile Brandenburgs zu wolfsfreien Zonen zu erklären. Man werde den Widerstand der Landbevölkerung gegen den Wolf organisieren.

Wolfsverordnung muss sich beweisen

Der Landesbauernverband Brandenburg sieht die neue Wolfsverordnung zwar ebenfalls kritisch, will der Verwaltung aber die Möglichkeit geben, zu überzeugen. Deshalb unterstütze man nun den Antrag eines Landwirts, der die Entnahme eines Rudels fordert. Dieser sieht die Kriterien für eine Entnahme laut „moz.de“ als erfüllt an. Ein Sprecher des Landesbauernverbands erklärte gegenüber der Redaktion, dass man diesen Antrag als eine Art Test für die Durchführung der Wolfsverordnung sehe. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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