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Mit Bären ist nicht zu spaßen

Die Schwarzbären werden in British-Columbia immer agressiver. Foto: Sven-Erik Arndt<p> © Sven-Erik Arndt

DNA-Proben überführten den "Täter". Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Rivers Inlet (Sunshine Coast). Dort hat eine zwei Junge führende Grizzly-Bärin einen Indianer beim Beerensammeln angefallen und ihn schwer verstümmelt. Er hat zwar überlebt, liegt aber seit Wochen im Krankenhaus und hat noch etliche Operationen vor sich. Mitten in der Hauptstadt Victoria wurde ein Schwarzbär auf einer belebten Straß erschossen. Er zeigte keinerlei Scheu vor Menschen. In einem Außenbezirk von Vancouver wurde eine Frau in ihrem Vorgarten beim Blumensetzen von einem Schwarzbären angefallen und schwer verletzt. Im vergangenen Herbst jedoch schoss ein alleinstehender Mann am Christina Lake, den "Vogel" ab. Er fütterte bis zu zwölf Schwarzbären regelmäßig mit Hundefutter. Als eines Tages die Polizei vorbeikam, fanden sie eine große Plantage Marihuanapflanzen. Die ließ der Mann von den Bären "bewachen". Man erschoss keinen Bären, da sie kurz vor dem Winterschlaf standen. Doch heuer im Frühling fanden sich die Bären wieder an der Futterstelle ein. Da sie nicht betäubt und tief in die Wildnis geflogen werden konnten, wurden sie in die "ewigen Jagdgründe" geschickt. Heide Schütz