Home News Bären attackieren Spaziergänger und töten 200 Schafe

Bären attackieren Spaziergänger und töten 200 Schafe

Bären sind nicht unbedingt angriffslustig, aber Begegnungen mit ihnen haben durchaus ein hohes Gefahrenpotential.


Am Samstagabend wurde ein 70-jähriger Rentner im Trentino (Norditalien) während eines Spaziergangs mit seinem Hund von einer Braunbärin angegriffen. Das Tier verletzte ihn an Armen und Beinen. Auch sein Vierbeiner kam nicht ungeschoren davon. Der Mann konnte sich nur retten, indem er in eine Rinne sprang, wie „krone.at“ berichtet. Anschließend verständigte er selbst die Rettungskräfte, welche ihn in ein Krankenhaus brachten.

Die Bärin soll nun gefangen und an anderer Stelle wieder ausgesetzt werden. Die norditalienische Provinz kämpft bereits seit längerem mit einer für sie zu hohen Braunbärpopulation. Mehr als 50 Tiere leben in der Region. Immer häufiger gibt es Beschwerden über Nutztierrisse. Die Behörden fordern daher, dass eine Entnahme von aggressiven oder gefährlichen Tieren vereinfacht wird. Allerdings wehren sich Tierschützer vehement gegen eine Bejagung von Problembären.

Bär jagt über 200 Schafe in den Tod

Auch an der französisch-spanischen Grenze kam es zu einem Zwischenfall mit Petz. Wie die spanische Zeitung „ideal“ berichtet, wird ein Bär in den Pyrenäen für den Tod von über 200 Schafen verantwortlich gemacht. Er hatte wohl versucht ein einzelnes Schaf zu reissen. Dabei war die gesamte Herde von 210 Tieren in Panik geraten und einen 200 Meter tiefen Abgrund hinabgestürzt. Die dortige Bauernvereinigung kritisiert die Wiederansiedlung von Großraubtieren scharf, so die Lokalzeitung „La Garette Ariégoise“. SBA


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