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Bär verfängt sich in einem Baum: Förster retten den Braunbären

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 05.08.2021 - 17:13
Braunbaer-sitzt-im-Baum © Alexandra Giese - stock.adobe.com
DerBär konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien (Symbolbild).

In Südtirol haben Förster einen jungen Bären aus einer misslichen Lage gerettet und begaben sich dabei selbst in Lebensgefahr. Wie „L‘essentiel“ berichtet, hatten Mitglieder der Forstverwaltung in Südtirol bei einem Routinerundgang einen jungen Bären entdeckt, dessen hintere Pfoten zwischen zwei Bäumen eingeklemmt war. Das Tier konnte sich selbst nicht mehr befreien. Ganz in der Nähe befand sich außerdem die Bärenmutter mit einem weiteren Jungtier, die das Treiben beobachtete.

Die Forstleute alarmierten daraufhin Bärenexperten, welche per Hubschrauber anrückten. Durch den Helikopter-Lärm konnte die Bärenmutter vertrieben werden, sodass die Helfer mit Kettensäge zur Rettung des jungen Bären ansetzten. Aus der Luft beobachtete das Hubschrauberteam weiterhin die Lage, um die Forstarbeiter vor einer Gefahr durch andere Bären zu warnen. Durch die Fällung eines der Bäume wurde der junge Bär schließlich aus seiner misslichen Lage befreit und flüchtete – scheinbar unverletzt – zu seiner Mutter.


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