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Bär überfahren

Von Auto erfasst: Der nördlich von Bozen überfahrene Braunbär M14. Foto: Amt für Jagd und Fischerei Bozen © Amt für Jagd und Fischerei der Provinz Bozen

In der Nähe von Klausen (Autonome Provinz Bozen) ist auf der Brennerautobahn der Braunbär M 14 mitten in der Nacht überfahren worden. Nach dem Zusammenprall sei er, laut Unfallbericht, noch einige Meter gelaufen, ehe er im Straßengraben zusammenbrach. Der etwa zweijährige Bär starb vermutlich an seinen inneren Verletzungen.
„Das Tier weist keine äußerlichen Verletzungen auf. Es ist daher anzunehmen, dass er bei dem Unfall Schäden an den inneren Organen erlitten hat und daran gestorben ist“, erklärte Giorgio Carmignola, Vizedirektor des Landesamtes für Jagd und Fischerei. Der Bär war mit einem Mercedes-Geländewagen zusammengestoßen. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Der Bruder mit der Bezeichnung M 13 hält sich derzeit im Grenzgebiet Graubünden/Tirol auf und wird als "auffällig" eingestuft. Vergangene Woche verjagten ihn Wildhüter mit Gummigeschossen, da er sich wiederholt in der Nähe von Häusern aufhielt.
BHA/BS