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Bär in Stadt erschossen

Das Ende des Stadtbesuchs. Foto: youtube.com


Der Vorfall ereignete sich in der bei Touristen beliebten Stadt Sibiu (Hermannstadt, Rumänien) nahe den Südkarpaten. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, sprang der Petz über die Dächer der Altstadt und sorgte in den umliegenden Straßen für Angst und Schrecken bei den Anwohnern wie Besuchern. Stundenlang verfolgten Ordnungshüter das Tier, auch versuchten sie es laut eigenen Angaben mehrfach zu betäuben. Schließlich rannte der Bär in einen Hinterhof, in dem sich rund 50 Personen aufhielten. Um Menschenleben zu schützen, sahen sich die Polizisten daraufhin gezwungen, das rund 150 Kilogramm schwere und etwa sechs Jahre alte Raubtier zu erlegen.
In Rumänien gibt es immer wieder Zwischenfälle zwischen Petzen, Wanderern und Schäfern. Doch auch in Dörfern und Städten lassen sich die Tiere des Öfteren blicken. Vor allem durch nicht ausreichend gesicherten Hausmüll werden die Tiere in bewohnte Gebiete gelockt. Ihr Bestand in den rumänischen Karpaten wird auf zirka 5.000 Exemplare geschätzt. BS/PM

Einen Film von dem Bären in der Stadt sehen Sie hier.


Aktualisierung

Wie ein jagderleben-Leser und Jäger aus der Region gegenüber der Redaktion berichtet, soll sich der Vorfall doch etwas anders zugetragen haben. So habe es sich vielmehr um ein einjähriges Tier gehandelt, welches bei weitem keine 150 Kilogramm gewogen hätte. Auch sollen sich in dem Innenhof, in dem der Bär erschossen wurde, keine 50 Personen aufgehalten haben. Diese seien erst nach dem Abschuss auf das Gelände gekommen.