Home News Bär reißt Schafe - Nachschub aus Italien?

Bär reißt Schafe - Nachschub aus Italien?

Dieser Bär hat mehrfach Schafe bei Feistritz im Gailtal gerissen. Foto: Gemeinde Feistritz/Gail © Gemeinde Feistritz/Gail

Nun ist es gewiss: In der Gegend um Feistritz im Gailtal treibt ein Braunbär sein Unwesen. Einige gerissene Schafe lieferten die ersten Indizien für die Anwesenheit eines Großraubtieres. Doch jetzt tappte der „Übeltäter“ in die Fotofalle. Auch ein Jäger machte bereits Bekanntschaft mit Meister Petz. In der Nacht zu Sonntag baumte der Waidmann nach erfolglosem Ansitz auf Sauen ab, als ihm auf zirka 40 Metern der Bär über den Weg lief, wie der „Österreichische Rundfunk“ (ORF) berichtet.
Immer wieder reiße der Bär auf insgesamt vier Almen Tiere, wie die Bürgermeister der Gemeinden Feistritz/Gail, Dieter Mörtl, und Hohenturn, Florian Tschinderle, berichten. Mindestens acht Schafe sollen es sein. Nach drei bis vier Schafen suchen momentan noch die Züchter. Seit längerer Zeit fordern Herdenhalter die Regierung auf, die Gesetzeslage so zu ändern, dass Problembären künftig geschossen werden dürfen. Weiter berichtet der ORF über eine bisher unbestätigte Meldung: Im nahegelegenen Italien soll vor einigen Tagen ein Lkw beobachtet worden sein, aus dem knapp 20 Braunbären in die Freiheit entlassen wurden.
BS