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Bär reißt Esel

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Dienstag, 27.05.2014 - 02:10
Gefundenes Fressen: Dieser Esel war für Braunbär M25 leichte Beute. Foto: AJFG © AJFG
Gefundenes Fressen: Dieser Esel war für Braunbär M25 leichte Beute. Foto: AJFG

Überführt wurde der aus Südtirol eingewanderte Bär mit der Nennung M25. Vor nicht einmal zwei Wochen sorgte er für Aufsehen, als er auf einer Weide mehrere Schafe gerissen hatte (wir berichteten hier). Jetzt bediente er sich an einem Esel, der zusammen mit fünf Artgenossen auf einer Weide gehalten wurde. Eines der Huftiere wird derzeit noch vermisst, die anderen vier sollen nun über Nacht eingestallt werden.
„Wir konnten eindeutig über den GPS-Sender nachweisen, dass M25 für den Riss verantwortlich ist“, berichtete Dr. Georg J. Brosi, Vorsteher des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden, im Gespräch mit jagderleben. Auch sei der Bär noch in der Gegend unterwegs. Der Zaun, in dem die Tiere gehalten wurden, habe zwar für Esel, auf keinen Fall aber zum Schutz vor Großräubern genügt. Die Frage, ob sich M25 zum Problembären entwickeln könne sagte Brosi: „Jeder Bär kann sich grundsätzlich zum Problem entwickeln. Im Vergleich zu M13 zeigt dieser Bär aber ausreichend Scheu vor Menschen.“
BS