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Baden-Württemberg zahlt für Hunde & Treiber

Anerkannte Schweißhunde werden ebenso finanziell unterstützt wie Stöberhunde.


Das Land Baden-Württemberg hat die neue Förderrichtlinie „InfraWild“ verabschiedet. Durch diese kann künftig der Einsatz von Treibern und Hunden bei Bewegungsjagden auf Schwarzwild abgerechnet werden. Es darf bei diesen Jagden im Bezug auf Sauen keine Freigabebeschränkung außer den gesetzlichen Bestimmungen geben. Die geförderte Jagd muss in Baden-Württemberg stattfinden.

Der Einsatz geeigneter Hunde wird durch diese Verwaltungsvorschrift unterstützt. Dafür müssen die Hunde mindestens eine Brauchbarkeit "Stöbern" nachgewiesen haben. Gefördert werden Stöberhunde mit ihren Führern (25 € pro Hund plus 10 € für den Hundeführer, max. vier Hunde) und anerkannte Nachsuchenhunde, die am Jagdtag zum Einsatz kommen (35 € für max. ein Hund und 10 € für den Führer). Außerdem können Jagdleiter Entschädigungen für Treiber oder weitere "Hilfspersonen" beantragen (z.B. Wildversorgung, Verkehrssicherung). Für diese Förderung muss der Nachweis erbracht werden, dass die Jagdhelfer mit mindestens 20 € oder einer entsprechenden Sachleistung entlohnt wurden. Pro 100 Hektar bejagbarer Fläche und Jagdjahr dürfen bis zu fünf Treibern und fünf Hilfspersonen abgerechnet werden.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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