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Autobahn gesperrt: Jäger lösen Großeinsatz aus

Einschießen von Jagdwaffen im Revier ist erlaubt. Jedoch ist die Sicherheit zu beachten (Symbolbild).


Gleich mehrere Anrufe gingen heute um die Mittagszeit bei der Aachener Polizei ein. Besorgte Bürger meldeten Schüsse, die angeblich aus Waffen verschiedenen Kalibers stammen sollten. Daraufhin wurde ein Einsatz mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausgelöst.

Auf einer Lichtung unweit der Autobahn 44 fanden diese zwei Personen vor, die mit Langwaffen Schüsse abgaben. Laut einer Pressemitteilung der Polizei habe die Gefahr bestanden, dass Projektile die Autobahn erreichen. Die A44 wurde deshalb aus „Gefahren abwehrenden Gründen“ zwischen dem Aachener Kreuz und dem Grenzübergang Lichtenbusch um 12.55 Uhr in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt.

Kein waffenrechtlicher Verstoß

Die beiden Männer stellten sich als die dortigen Jagdausübungsberechtigten heraus. Sie waren nach eigener Aussage gegenüber den Beamten gerade dabei ihre Waffen einzuschießen.

Auch wenn die beiden Jäger damit nicht gegen das Waffengesetz verstoßen haben, appellierten die Ordnungshüter eindringlich das Einschießen einzustellen oder andernorts fortzusetzen. Um 13.20 Uhr konnte die Vollsperrung daher wieder aufgehoben werden. PM/HR

So schildert einer der betroffenen Jäger den Vorfall.


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