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Auto von Treiberin zertrümmert: Saftige Strafe

Die Scheibe dieses Autos wurde während einer Drückjagd eingeschlagen.


Der Mann, der Ende Januar bei Hünxe (Kreis Wesel/ NRW) das Auto einer Treiberin auf einer Drückjagd massiv beschädigt hat, ist nun am Landgericht Wesel verurteilt worden. Das Gericht sah es in der Verhandlung am 19. November als erwiesen an, dass der Täter zuerst einen Jäger beschimpft und dann das Auto mit Stockschlägen und einem Holzklotz beschädigt hat. Er selbst bestritt die Tat.

Zeugen sagten aus, der Mann sei wütend geworden, weil ein aufgestöbertes Wildschwein den Zaun seines Grundstücks beschädigt habe. Das Amtsgericht Wesel bestätigte gegenüber der Redaktion eines, oder mehrere Schwarzkittel, seien in den Garten des Angeklagten eingedrungen und hätten Schäden angerichtet.

Im Verfahren wurden sechs Zeugen aufgerufen, von denen fünf den Angeklagten eindeutig als Täter identifizieren konnten. Einen Entlastungszeugen stufte das Gericht als unglaubhaft ein. Der Täter war, als er von der Besitzerin des Wagens aus der Ferne angerufen worden war, weggelaufen und im Ort verschwunden.

Täter zu hoher Geldstrafe verurteilt

Durch die eindeutige Identifizierung durch die Zeugen vor Gericht und deren glaubhaften Schilderungen der Ereignisse, wurde der Anwohner zu einer Schadensersatzzahlung von 2247 Euro und einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 80 Euro verurteilt. Die Strafe beläuft sich damit auf 6400 Euro. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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