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Aujeszkysche Krankheit: Zwei Jagdhunde tot

Schwarzwild ist Überträger der Aujeszkyschen Krankheit (Symbolbild).


Kurz nach einer Drückjagd am 12. November im Landkreis Kusel (Rheinland-Pfalz) mussten zwei Jagdterrier eingeschläfert werden. Beide hatten deutliche Symptome für die Infizierung mit der tödlich verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit gezeigt. Dies äußerte sich vorallem in Form eines intensiven Juckreizes im Kopfbereich. Jetzt wurde der Verdacht durch eine Untersuchung am Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Kein rohes Schweinefleisch

Die für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung kann durch den Kontakt mit Schwarzwild oder das Verfüttern von rohem Schweinefleisch auf Hunde und Katzen übertragen werden. Der Amtstierarzt des Landkreis Kusel Dr. Jürgen Feind rät daher, Jagdhunde von erlegtem Schwarzwild fernzuhalten und ihnen keine rohen Innereien zum Fressen zu geben. Zu letzt wurde das Virus in Rheinland-Pfalz im Landkreis Bernkastel-Wittlich Ende 2016 bei einem Hund nachgewiesen. PM/RW


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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