+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.916 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 24.5.2022) +++
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Aujeszkysche Krankheit bei Wildschwein nachgewiesen

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Freitag, 06.05.2022 - 14:24
WIildschwein-Wald © WildMedia - stock.adobe.com
Bei einem Wildschwein wurden Antikörper des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen.

Wie der Landkreis Landshut in einer Pressemitteilung heute (6. Mai) bekanntgibt, wurde bei einer stichprobenartigen Untersuchung eines Wildschweins das Aujeszkys-Virus nachgewiesen. Das Stück Schwarzwild wurde im Raum Rottenburg (Landkreis Landshut, Bayern) erlegt.

Auf Nachfrage der Redaktion erklärt die Pressesprecherin Carina Weinzierl, dass im nördlichen Landkreis eine hohe Schwarzwilddichte vorherrscht. Zudem gebe es dort zahlreiche Hausschweinbestände. Daher ist man seit einiger Zeit auch um ein großflächiges ASP-Monitoring bemüht. „Wir arbeiten hier mit den Jägern sehr gut zusammen“, gibt Weinzierl an.

Infizierter Jagdhund muss eingeschläfert werden

Der letzte bekannte Fall mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit im Landkreis war 2018. Hier hatte sich ein Jagdhund mit der Pseudowut infiziert und musste eingeschläfert werden, so die Pressesprecherin.


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