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Aujeszkysche Krankheit: Jagdhund tot

In Sachsen-Anhalt ist im Landkreis Wittenberg ein Jagdhund mit der Aujeszkyschen Krankheit (AK) infiziert worden. Die auch als Pseudowut bezeichnete anzeigepflichtige Tierseuche wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Aujeszky-Virus ausgelöst, das durch Haus- und Wildschweine übertragen wird. Die Infektion mit dem Virus, gegen das es keinen Impfstoff gibt, verläuft bei fast allen Säugetieren tödlich. Menschen sind für den Erreger jedoch nicht empfänglich.
Der Jagdhund war nach einer Drückjagd bei Stackelitz mit dem Aufbruch eines infizierten Wildschweins gefüttert worden. Er musste eingeschläfert werden. Es handelt sich um die erste Aujeszky-Infektion in Sachsen-Anhalt seit mehr als zwölf Jahren. Das Virus ist bei Wildschweinen im Landkreis jedoch seit Jahren über Antikörper nachweisbar. Zum Schutz vor der tödlichen Infektion sollten Hunde niemals mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden. SE

Gerade beim Streckelegen von Schwarzwild sollte es nicht zu locker zugehen – der Wildprethygiene und den Jagdhunden zuliebe! Foto: Foto Schilling