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Aujeszky nachgewiesen

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Samstag, 24.09.2016 - 02:10
Zwar ist das Risiko relativ gering, dennoch können sich Hunde bei infizierten Sauen anstecken. Foto: Matthias Meyer © Matthias Meyer

Wie der Landkreis Celle am Donnerstag (22. September) mitteilte, wurden die Befunde bereits Anfang August bei zwei augenscheinlich gesunden Stücken aus dem Bereich Hermannsburg erstellt. Einen weiteren Fall habe es im Dezember 2014 gegeben. Alle drei Wildschweine seien vor ihrer Erlegung vollkommen unauffällig gewesen.
Entdeckt wurde der Virus, weil man in den Gebieten Faßberg, Unterlüß, Hermannsburg und Eschede wegen Hinweisen auf die Wild- und Rinderseuche (Pasteurellose) ebenfalls Schwarzwild kontrolliert habe. Im Zuge dieser Beprobung wurde auch auf AK untersucht. Das Veterinäramt geht aufgrund der Vielzahl der Proben von Einzelfällen aus. Für Schwarzkittel verläuft die Erkrankung oft unauffällig. Da Hunde daran jedoch immer eingehen, rät das Amt, dass Jäger ihren Vierbeinern den Kontakt mit Wildschweinen auf das Notwendige beschränken und sie von verletzten Tieren möglichst absondern. Ebenso sollten Hunde vom Streckenplatz, vom Erlegeort und von Aufbruch ferngehalten werden. Wildbret dürfe man auf keinen Fall roh verfüttern. Weitere Hinweise für Jäger, die auch Schweinehalter sind, finden Sie auf der Webseite der Kreisverwaltung.

BS