+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.774 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 2.8.2021) +++
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Aujeszky: Infiziertes Wildschwein in Baden-Württemberg gefunden

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Leonie Engels
am
Dienstag, 13.07.2021 - 16:27
Wildschwein-nah © Foton: Neil Burton
Schwarzwild kann Träger des hochansteckenden Aujeszky-Virus sein.

Im Landkreis Heidenheim (Baden-Württemberg) sind bei einer veterinäramtlichen Untersuchung Antikörper der Aujeszkyschen Krankheit bei einem erlegten Wildschwein gefunden worden. Das bedeutet, dass das Stück aus dem Bereich Steinheim infiziert war und die Erkrankung überstanden hat. Obwohl Schwarzwild Antikörper gegen das Virus entwickelt, bleiben Sauen lebenslang Virusträger und können weitere Tiere infizieren. Auf Menschen ist die Tierseuche nicht übertragbar, bei Hunden endet die Infektion allerdings immer tödlich. Deshalb müssen vor allem Jäger Sicherheitsmaßnahmen einhalten, wie z.B. den Kontakt zu Hausschweinehaltungen vermeiden. Auch zum Schutz der Hunde dürfen diese mit keinen ungekochten Teilen des Wildbrets in Berührung kommen.

Regelmäßige Untersuchungen

Wie die „Heidenheimer Zeitung“ berichtet, werden jährlich ca. 300 Blutproben vom Schwarzwild durch Jäger im Landkreis Heidenheim entnommen. Diese werden sowohl auf die Afrikanische als auch auf die Klassische Schweinepest durch das Chemische Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart geprüft. Zusätzlich wird stichprobenhaft auf die Aujeszkysche Krankheit untersucht. Dabei wurde eine Probe positiv getestet.


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