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Aujeszky: Hund stirbt nach Schwarzwildjagd in Rheinland-Pfalz

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Samstag, 07.12.2019 - 07:05
Hannoverscher-Schweisshund-Keiler © Eike Mross
Beim Stellen kann sich ein Hund nicht mit Aujeszky nicht infizieren. Nur der direkte Kontakt zu infizierten Stücken und das Verfüttern von rohem Fleisch kann zu einer Übertragung führen (Symbolbild).

Ein Jagdhund, der im Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz) bei einer Jagd eingesetzt wurde, musste eingeschläfert werden. Einige Tage nach Kontakt mit einem Stück Schwarzwild zeigte der Vierbeiner deutliche Symptome der unheilbaren Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut). Dies teilte das Veterinäramt Neuwied in einer Pressemitteilung mit. Das Herpesvirus wurde in Rheinland-Pfalz zuletzt im November 2015 sowie im Dezember 2017 ebenfalls bei jagdlich geführten Hunden nachgewiesen. 2018 starb ein Hund in Mönchengladbach an dem Virus.

„Hauptinfektionsquellen für Hunde und Katzen sind der direkte Kontakt zu infizierten Wildschweinen und die Verfütterung von rohem Schweinefleisch. Eine Impfung ist bei Hunden und Katzen nicht möglich. Das auffälligste Symptom, der bei infizierten Hunden und Katzen tödlich verlaufenden Krankheit, ist der intensive Juckreiz im Kopfbereich“, erklärt die Neuwieder Amtstierärztin Ilonka Degenhardt.