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Aujeszky: Hund stirbt nach Jagd in NRW

Ein Foxterrier hat sich in NRW mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert (Symbolbild). © Rasso Walch
Ein Foxterrier hat sich in NRW mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert (Symbolbild). © Rasso Walch

Ein Foxterrier hat sich in NRW mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert (Symbolbild).

Ein Foxterrier hat sich in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) mit der Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut) infiziert. Der Hund hatte laut Landesjagdverband NRW am 1. Dezember erste typische Symptome gezeigt: Er kratzte sich häufig. Bereits einen Tag später verstarb das Tier.

Der Hund habe zuletzt am 23. November bei einer Drückjagd im Kreis Viersen Kontakt mit Schwarzwild gehabt. Dort hatte er gemeinsam mit einem Deutsch Langhaar einen Frischling gehalten. Wie der LJV berichtet, wurden bei den Untersuchungen zur ASP-Vorsorge an der Drückjagdstrecke zumindest in einem Fall fragliche Befunde für Pseudowut gefunden.

Empfehlungen des Landesjagdverbands

Nach Einlieferung in die Tierklinik, war bei dem Hund der Verdacht auf Aujeszky geäußert worden. Der Verdacht wurde vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper bestätigt. Der Landesjagdverband spricht  Empfehlungen aus, um zu vermeiden, dass Hunde sich mit Pseudowut infizieren: Hunde sollen von der Strecke und von Aufbrüchen ferngehalten werden. Außerdem sind gestellte Stücke, die von Hunden gebunden werden, schnellstmöglich zu erlegen. Jeder unnötige Kontakt zwischen Hunden und Schwarzwild sei strikt zu vermeiden. Zusätzlich wird empfohlen, den Einsatz überscharfer oder anschneidender Hunde zu hinterfragen. Außerdem sollen Hundeführer nach der Jagd darauf achten, dass an den Vierläufern keine Körperflüssigkeiten von Schwarzwild zurückbleiben. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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