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Aufschwung beim Niederwild und Sauen satt

Der Lohn der Hegemaßnahmen: Eine für heutige Verhältnisse gute Hasenstrecke (Symbolbild). Foto: Martin Weber © Martin Weber

Der Lohn der Hegemaßnahmen: Eine für heutige Verhältnisse gute Hasenstrecke (Symbolbild). Foto: Martin Weber


Insgesamt war das zurückliegende Jagdjahr für die bayerischen Waidfrauen und -männer erfolgreich. Um mehr als sechs Prozent stieg die Gesamtstrecke gegenüber dem Vorjahr. Die Abschusszahlen der einzelnen Wildarten sind weitgehend stabil. Größere Einbrüche sind nicht zu verzeichnen, einige sind sogar deutlich steigend.
So wurden etwa 14.000 Schwarzkittel mehr auf die Schwarte gelegt als 2014/15, mit insgesamt 85.436 Stück ein neuer Rekord. Besonders erfreulich ist die Statistik des Feldhasens, fast 71.000 Mümmelmänner wurden erlegt, ein Plus von mehr als 14 Prozent. Nach dem Rekordtief 2013 war die Zahl schon 2014 wieder leicht gestiegen. Auch beim Rebhuhn wuchs die Zahl um etwa ein Drittel auf 1.303 Vögel an.
Die voranschreitende Ausbreitung von Waschbär, Marderhund und Gänsen wird durch die weiter steigenden Abschusszahlen deutlich. Die Strecke des Rehwilds erhöhte sich von circa 305.000 auf knapp 314.000 Stück.
RW
Weitere Zahlen finden Sie hier.
 


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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