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Auerhahn sorgt für Bergwachteinsatz

Auerwild benötigt zum Überleben lichte Wälder mit üppiger Bodenvegetation.


Ein Bergsteiger wurde Anfang Mai in den bayerischen Alpen von einem Auerhahn attackiert. Wie ein Sprecher der Bergwacht bestätigte, war der Mann alleine an einem Steig unterwegs gewesen. Er habe sich weiter oben, wieder mit anderen Personen treffen wollen.

Auerhahn ist kein Unbekannter

Der Auerhahn ist bereits seit Längerem bekannt dafür, sein Revier – durch das der Steig führt – vehement zu verteidigen, so der Sprecher weiter. Er habe den Wanderer im Tiefflug attackiert. Daraufhin sei dieser über einen anderen Steig geflohen. Er stolperte, stürzte und verdrehte sich das Bein. Dabei zog er sich laut Bergwacht einen Bruch im Unterschenkel zu. Da in dem Gebiet kein Mobilfunkempfang herrscht, wurde er erst gerettet, als andere Wanderer ihn fanden. Diese suchten nach Empfang und riefen die Bergwacht zu Hilfe.

Hier finden Sie einen Bericht über die faszinierende Balz des Auerhahns.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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