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Audi rast in Wildschweinrotte

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Montag, 24.11.2014 - 01:00
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften beseitigt die Spuren des Wildunfalls. Foto: T. Gaulke © T. Gaulke
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften beseitigt die Spuren des Wildunfalls. Foto: T. Gaulke

Gegen 2.20 Uhr fuhr ein 28-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Freising mit seinem Audi auf der linken Fahrspur in eine Rotte Sauen. Der Unfall ereignete sich kurz nach der Raststätte Fürholzen auf der A 9 in Richtung Nürnberg. „Der Aufprall war so heftig, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen wurde“, teilte der Polizeisprecher Nikolaus Bischof jagderleben mit. 15 Schwarzkittel habe der Fahrer erwischt, die alle sofort tot gewesen sind. „Es wird wohl eine Bache mit Jungtieren gewesen sein“, vermutete Bischof. Mit leichten Verletzungen wurde der Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von circa 3.400 Euro. Die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr Eching waren etwa zwei Stunden mit Aufräumarbeiten und der Tierbeseitigung beschäftigt. Vier Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Acht Stunden später kam es fast an der gleichen Stelle erneut zu einer Kollision mit einer Wildsau. Diese war jedoch weniger folgenschwer: Dabei erfasste ein 73-Jähriger mit seinem Volvo ein Wildschwein. Der Fahrer des Unfallwagens blieb unverletzt, der Schaden am Pkw beträgt rund 6.000 Euro.
MH


Wildunfall auf A 9

Der völlig demolierte Wagen. Foto: T. Gaulke

Der völlig demolierte Wagen. Foto: T. Gaulke

Eines der getöteten Wildschweine. Foto: T. Gaulke

Eines der getöteten Wildschweine. Foto: T. Gaulke

Wirtschaftlicher Totalschaden. Foto: T. Gaulke

Wirtschaftlicher Totalschaden. Foto: T. Gaulke

Abtransport des Unfallwildes. Foto: T. Gaulke

Abtransport des Unfallwildes. Foto: T. Gaulke

Der Wildunfall führte kurzzeitig zur Vollsperrung. Foto: T. Gaulke

Der Wildunfall führte kurzzeitig zur Vollsperrung. Foto: T. Gaulke

Wie ein Schlachtfeld sah der Unfallort aus. Foto: T. Gaulke

Wie ein Schlachtfeld sah der Unfallort aus. Foto: T. Gaulke

Mehrere Meter wurden die Tiere mitgeschleift. Foto: T. Gaulke

Mehrere Meter wurden die Tiere mitgeschleift. Foto: T. Gaulke

Anpacken gefragt... Foto: T. Gaulke

Anpacken gefragt... Foto: T. Gaulke