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ASP-Zaun: Rehe verenden an dänischer Grenze

In Dänemark verenden Rehe am ASP-Schutzzaun (Symbolbild). © Людмила Прокопенко - stock.adobe.com
In Dänemark verenden Rehe am ASP-Schutzzaun (Symbolbild).

Der 70 Kilometer lange Zaun, welcher von Dänemark an der Grenze zu Deutschland errichtet wurde, um die Afrikanische Schweinepest abzuwehren, stellt eine Gefahr für das Rehwild dar. Dänische Medien berichten, dass sich bereits mehrere Stücke Rehwild an dem Zaun verletzt hätten. Der Zaun sei zwar so konzipiert, dass er von Rehwild überwunden werden könne, allerdings bleiben einzelne Tiere bei dem Versuch den 1,5 Meter hohen Drahtzaun zu überspringen, hängen und verletzen sich.

Risiko kann minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden

Das dänische Onlineportal "Jydske Vestkysten" berichtet von mindestens zwei Fällen aus der näheren Vergangenheit. Unweit voneinander mussten zwei Hofbesitzer im Zaun hängende Rehe von ihrem Leiden erlösen. Ein Sprecher der zuständigen dänischen Behörde betonte gegenüber örtlichen Medien, dass sie bewusst einen Zaun ausgesucht haben, der das Verletzungsrisiko minimiere. Er bedauert sehr, dass dieses Risiko aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden könne.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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