+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.839 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 26.11.2021) +++
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ASP bei Wildschwein in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 25.11.2021 - 07:24
erlegter_Frischling © Martin Weber

Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in einem Mastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Rostock) gibt es nun einen positiven Fund bei einem Wildschwein. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut im Tierseuchen Informationssystem aufführt, sei ein Frischling im Landkreis Ludwigslust-Parchim positiv auf das Virus getestet worden.

Gegenüber der Redaktion bestätigte das zuständige Veterinäramt den Fund.

Wildschwein wurde in der Nähe einer Autobahn gefunden

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium nun mitteilt, sei das verendete Wildschwein in der Nähe der A24 bei Marnitz im Zuge einer revierübergreifenden Drückjagd gefunden worden. Das Gebiet war bislang ASP-frei. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sprach von einem „schweren Tag“: „Nun ist genau das eingetreten, was wir unbedingt verhindern wollten. Jetzt kommt es darauf an, dass wir den Fall mit allen beteiligten Behörden gründlich auf- und abarbeiten. Auch die Behörden in Brandenburg sind bereits involviert, da die einzurichtenden Sperrzonen bis ins Nachbarbundesland hineinreichen werden“, erläuterte Backhaus.

Derzeit arbeitet man fieberhaft an der Erarbeitung einer Tierseuchenverfügung, in der alle Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP festgelegt werden. Die Ergebnisse für die erlegten Wildschweine würden derzeit aber noch ausstehen.

Wie der Landkreis weiter mitteilt, werden die Restriktionsgebiete an den Zufahrtstraßen ausgeschildert.


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