+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.362 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 22.6.2021) +++
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ASP: "Weiße Zone" könnte dauerhaft „wildschweinfrei“ bleiben

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 26.03.2021 - 12:30
Wildschwein-Rotte-Fruehjahr © Randy van Domselaar - stock.adobe.com
Die „weiße Zone“ könnte dauerhaft frei von Schwarzwild bleiben.

Mit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest sowie der damit verbundenen Bekämpfung der Seuche wurden um das Seuchengeschehen in Brandenburg eine sogenannte „weiße Zone“ eingerichtet. In diesem Schutzkorridor, welcher durch „Wildschweinbarrieren“ begrenzt ist, soll der Schwarzwildbestand möglichst auf null reduziert werden. Mit einer Änderung der Schweinepest-Verordnung hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im vergangenen Jahr dafür bereits Rechtssicherheit geschaffen. Die Dringlichkeitsverordnung wäre jedoch am 9. Mai ausgelaufen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat sich daher nun dazu entschieden, die Änderung dauerhaft zu entfristen, um auch künftig weiter effektiv gegen die ASP vorgehen zu können. Der Bundesrat hat dieser Entfristung nun zugestimmt. Dadurch können die Behörden weiterhin mit den Maßnahmen zur Bestandsreduzierung der Wildschweinepopulation in der „weißen Zone“ fortfahren, so das BMEL in einer Presseerklärung.


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