+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.457 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 21.10.2021) +++
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ASP: Verkehrskontrolle bringt ASP-Fund in Hessen zu Tage

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Dienstag, 26.01.2021 - 18:40
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Zoll-Kontrolle © Andreas Scholz - stock.adobe.com
Die Zollbeamten kontrollierten zuvor einen Lieferwagen.

Das Hessische Landeslabor in Gießen hat bei Fleischwaren, welche bei einer Zollkontrolle im Landkreis Offenbach (Hessen) beschlagnahmt wurden, das Afrikanische Schweinepest-Virus nachgewiesen. Wie das Landeslabor bekannt gibt, hatten Zollbeamte einen Lieferwagen mit rumänischen Kennzeichen bereits am 19. Dezember kontrolliert. Dabei wurden 500 Kilogramm Fleischwaren – u.a. Rohwürste, rohes Hackfleisch, rohe Schweinefleischteile sowie Geflügelteile – entdeckt und sichergestellt. Das zuständige Veterinäramt veranlasste eine Untersuchung der Fleischprodukte im Hessischen Landeslabor hinsichtlich ASP-V und der Klassischen Schweinepest (KSP), aber auch auf Influenzaviren bei den Geflügelprodukten.

Dazu wurden 40 Sammelproben entnommen. Wie der Landesbetrieb weiter mitteilt, wurde keine KSP oder Influenza nachgewiesen. Jedoch sei in drei Proben das ASP-Virus-Genom in teils hoher Menge nachgewiesen worden. Das Probenmaterial wurde anschließend an das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales Referenzlabor für ASP weitergeleitet. Auch hier wurden die ersten Untersuchungen bestätigt und das Virus festgestellt. „Die Infektiosität der nachgewiesenen Viren kann im Labor nicht direkt überprüft werden. Wegen der hohen Umweltstabilität des Virus und des deutlichen Erregergehaltes in den Waren ist aber davon auszugehen, dass die hier untersuchten Produkte eine ASP-Infektion hervorgerufen hätten, wenn sie von empfänglichen Tieren aufgenommen worden wären“, so das Hessische Landeslabor.


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