+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.909 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 6.12.2021) +++
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ASP: Untersuchungspflicht für Wildschweine deutlich ausgedehnt

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 05.11.2021 - 11:25
Frischlinge-erlegt © CS
In Sachsen müssen ab sofort alle erlegten Wildschweine auf den ASP-Virus hin untersucht werden.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Meißen (Sachsen) Mitte Oktober hat Sachsen nun die Untersuchungspflicht für Wildschweine ausgeweitet. Ab sofort müssen im gesamten Bundesland Wildschweine auf das ASP-Virus hin untersucht werden. Jedem erlegten Schwarzkittel ist damit eine Blutprobe zu entnehmen. Als Aufwandsentschädigung erhalten die Jäger für die Blutprobe 20 Euro.

Auch Bayern weitet Frühwarnsystem aus

Auch Bayern reagiert auf den Ausbruch im Landkreis Meißen. Da der Fundort nur rund 150 Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt ist, wird die nächste Stufe des Frühwarnsystems im Freistaat gestartet. Diese umfasst insbesondere eine flächendeckende Untersuchungspflicht aller erlegten sowie verendet aufgefundenen Wildschweine auf ASP in den grenznahen bayerischen Landkreisen zu Sachsen. Schweinehaltende Betriebe sind zudem aufgefordert, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.


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