+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++
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ASP: Tschechien baut Zaun

Redaktion jagderleben
am
Montag, 31.07.2017 - 19:20
<b>Aus der Befriedung eines Grundstücks aus ethischen Gründen folgt keineswegs, dass die Fläche eingezäunt werden darf.</b> © Wolfgang Radenbach
<b>Aus der Befriedung eines Grundstücks aus ethischen Gründen folgt keineswegs, dass die Fläche eingezäunt werden darf.</b>

Die Tschechische Regierung versucht die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Richtung Westen zu verhindern. Zu diesem Zweck wurde nach Behördenangaben nun im betroffenen Gebiet die Krisenlage ausgerufen. Diese Maßnahme ist notwendig, um einen 45 Kilometer langen Zaun zu bauen. Dieser soll die infizierten Wildschweine daran hindern, zu wandern. Ausserdem soll er vermeiden, dass gesunde Schwarzkittel von ausserhalb in das Gebiet wechseln und sich anstecken.

Staat zahlt Zaun

In der Gegend um Zlin wurde zuletzt bei 72 Stück die Seuche nachgewiesen. Das entspricht knapp zwei Drittel der verendet aufgefundenen Sauen. Die Kosten für den Elektrozaun übernimmt der Staat. Die Tschechischen Behörden gehen massiv gegen die Verbreitung der ASP vor. Auch ausserhalb der Krisenzone wurde der Abschuss von Schwarzwild stark erhöht. PM/SBA