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ASP: Seuche jetzt an Grenze zu Luxemburg

Ganz in der Nähe der Luxemburgischen Grenze wurde ein Wildschwein mit ASP entdeckt. © Erich Marek

Ganz in der Nähe der Luxemburgischen Grenze wurde ein Wildschwein mit ASP entdeckt.


Die Afrikanische Schweinepest in Belgien breitet sich immer weiter aus. Bis zum 26. Februar 2019 wurden laut Friedrich-Löffler-Institut (FLI) alleine in diesem Jahr bereits 197 infizierte Wildschweine in Belgien entdeckt. Wie „agrarheute.com“ berichtet, bewegt sich die Tierseuche immer weiter in Richtung Luxemburg.

Die Karte zeigt die aktuellen ASP-Fälle in der EU. © Friedrich-Löffler-Institut

Die Karte zeigt die aktuellen ASP-Fälle in der EU.

Nur noch 5 Kilometer vor der Grenze

Vor einigen Tagen wurde demnach ein Fall im Dorf Differt in der Gemeinde Messancy (Belgien) festgestellt. Dieses liegt weniger als 5 Kilometer von der luxemburgischen und etwa 9 Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Allein in diesem Jahr wurde laut dem FLI in der EU bislang bei 1211 Wildschweinen und 63 Hausschweinen die ASP nachgewiesen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 5339 infizierte Wildschweine und 1439 Hausschweine. Die Hausschweinbestände in Belgien blieben bislang von der Krankheit verschont.

Tschechien offiziell ASP-frei

Die EU-Gesundheitskommission erklärte mit einer Pressemitteilung Tschechien offiziell als ASP-frei. Damit ist es das erste Land in der EU, das die Seuche erfolgreich bekämpft zu haben scheint. Die Afrikanische Schweinepest war dort erstmals 2017 aufgetreten. Durch scharfe Maßnahmen und den Bau eines Zauns hat das Land die Seuche in den Griff bekommen. Das letzte infizierte Wildschwein wurde im April 2018 gefunden.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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