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ASP: Sachsen stellt Schutzzaun an Grenze zu Polen fertig

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Kathrin Führes
am
Dienstag, 17.03.2020 - 11:06
Elektrozaun-Schild © Fotoschlick - stock.adobe.com
Der Zaun soll eine ASP-Einschleppung verhindern (Symbolbild).

Nach gut zwei Monaten Bauzeit wurde nun der ASP-Schutzzaun in Sachsen an der Grenze zu Polen fertiggestellt. Auf 128 Kilometern Länge soll die Barriere eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland verhindern. Ende Januar hatte man nur 12 km von der Grenze zu Sachsen ein an ASP verendetes Wildschwein in Polen gefunden. Der Freistaat hat für den ca. 75 cm hohen Elektrozaun mit Duftkomponenten rund 250.000 Euro ausgegeben.

Örtliche und natürliche Begebenheiten genutzt

Die Barriere wurden mit Hilfe des Technischen Hilfswerken bzw. deren Ortsverbänden sowie Mitarbeitern des Landkreises Görlitz aufgebaut, wie der Freistaat Sachsen in einer Pressemitteilung berichtet. Der Zaun sei aufgrund seiner Bauart eine schnelle und flexible Lösung, aber würde nicht als dauerhafte Lösung über Jahre angesehen. Bei der Planung habe man örtliche und natürliche Begebenheiten berücksichtigt, sodass an verschiedenen Stellen „bestehende Spundwände, Gehegeeinzäunungen, der Zaun des Parkes Muskau, die Flughafenabsperrungen, Industriegeländeeinzäunungen und nicht zuletzt auch die Bundesautobahn 4 für die Barriere genutzt“ wurden. Betreut und gewartet wird der ASP-Zaun durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen.