+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 544 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 20.1.2021) +++
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ASP in Sachsen: Jäger sollen 1200 Stück Schwarzwild erlegen

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Samstag, 12.12.2020 - 07:04
Schwarzwild-Herbst © Natureimmortal - stock.adobe.com
150 Euro erhalten die beauftragten Jäger pro erlegtem Schwarzkittel im sächsischen Restriktionsgebiet.

Der Freistaat Sachsen hat neue Restriktionszonen festgelegt, um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Aufgrund weiterer Funde infizierter Tiere wird das gefährdete Gebiet bis an die Landesgrenze zu Brandenburg erweitert. Das Zone vergrößert sich damit von 135 Quadratkilometer auf 157 Quadratkilometer. Die Pufferzone wird entsprechend erweitert, so dass beide Zonen zusammen eine Fläche von 762 Quadratkilometer umfassen. Zudem wird das gefährdete Gebiete mit einem Metallzaun umzäunt. Danach soll mit der gezielten Entnahme des Schwarzwildes begonnen werden.

150 Euro pro erlegtem Stück Schwarzwild

Das sächsische Sozialministerium erklärt in einer Pressemitteilung: „Mit Hilfe der örtlichen Jägerschaft und unter Anleitung des Landkreises Görlitz soll die Wildschweinpopulation sukzessive stark reduziert werden, um dem Virus den Wirt zu entziehen.“ Alle entnommen Wildschweine sollen auf ASP untersucht werden. Das Minsterium schätzt, dass in dem Gebiet sich etwa 1200 Stück Schwarzwild aufhalten. Um den Aufwand der Erlegung zu honorieren, zahlt das sächsische Sozialministerium 150 Euro für jedes erlegte Stück an die mit der Entnahme beauftragten Jäger


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