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ASP: Sachsen errichtet auf 128 km Länge einen Zaun

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Kathrin Führes
am
Freitag, 24.01.2020 - 07:00
Elektrozaun-ASP © JASU/ fotoak80 - stock.adobe.com
Der Zaun soll an der Grenze zu Polen errichtet werden (Symbolbild).

Wie das sächsische Gesundheitsministerium gestern berichtet hat, soll am gesamten Grenzverlauf zu Polen eine Wildschweinbarriere zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest errichtet werden. Damit will man den Freistaat vor der nahenden ASP schützen. Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass ein infiziertes Wildschwein nur 12 km von der Grenze zu Sachsen entfernt, aufgefunden wurde. Von Norden beginnend soll das elektrobetriebene und mit abschreckenden Duftkomponenten versehene "Wildschweinabwehrnetz" auf 128 Kilometer Länge errichtet werden. Der Freistaat kommt für die Kosten von rund 250.000 Euro auf. Mitarbeiter der Straßenmeisterei, der Landestalsperrenverwaltung sowie des Technischen Hilfswerks haben die Arbeit übernommen.

Staatsministerin dankt auch Grundstückseigentümern

Staatsministerin Petra Köpping begründet den Zaunbau folgendermaßen: „Wir wollen keine Möglichkeit ungenutzt lassen, das Risiko zu verringern, dass die Afrikanische Schweinepest nach Sachsen kommt. Deshalb haben wir uns zur Errichtung der Wildschweinbarriere entschlossen und übernehmen dafür die Kosten. Ich danke allen, die sich kurzfristig an der Errichtung des Elektronetzes beteiligen. Und ich danke allen Grundstückseigentümern, dass sie aufgrund der drohenden Schweinepestgefahr die für die Errichtung der Barriere auf ihren Grundstücken nötigen Arbeiten gestatten.“ 

Auch in Brandenburg steht ein Zaun