+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 91 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 23.10.2020) +++
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ASP: Rotte mit infizierten Wildschweinen auf Oderinsel entdeckt

Schwarzwild-Herbstwald © Erich Marek
Die infizierten Wildschweine sollen voerst nur weiter beobachtet werden (Symbolbild).

Im Zuge einer großangelegten Suchaktion nach ASP-infizierten Wildschweinen wurde eine wohl infizierte Rotte entdeckt. Mit rund 300 Einsatzkräften hatte man am Samstag im Landkreis Märkisch-Oderland nach Fallwild gesucht. Dabei wurde das 45 km² Kerngebiet zu Lande, zu Wasser und aus der Luft kontrolliert. Auch die Oderinseln bei Küstrin-Kietz wurden mit einer Drohne abgeflogen.

Tiere reagieren zu aggressiv

Dadurch wurde eine Rotte aus rund 20 bis 30 Tieren entdeckt, die zur Hälfte schon bereits verendet und zu anderen Hälfte offentsichtlich erkrankt sei, so ein Landkreissprecher gegenüber der "BZ". Ein gezielter Abschuss oder ein anderweitiges Eingreifen sei jedoch nicht möglich, da die an Afrikanischer Schweinepest erkrankten Tiere zu aggressiv reagieren würden. Man wolle die Lage weiterhin mit Drohnenflüge beobachten.

Fallwild soll später geborgen werden

Auch kann die Oderinsel nicht gefahrenlos betreten werden, da dort noch immer Munitionsrückstände zu befürchten sind. Das Fallwild soll später mit Unterstützung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geborgen werden.

Insgesamt hat sich die Zahl positiv auf Afrikanische Schweinepest getestete Schwarzkittel mittlerweile auf 55 erhöht. Die Zahl dürfte in den kommenden Tagen noch weiter steigen.


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