+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.885 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 16.5.2022) +++
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ASP: Pürzelprämie wird an Jäger nicht weiter gezahlt

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 31.03.2022 - 09:45
Drueckjagdglas_Geco © Eike Mross
Die "Pürzelprämie" für erlegtes Schwarzwild wird zum 30. April eingestellt.

Zum 30. April stellt Mecklenburg-Vorpommern die Zahlung der sogenannten „Pürzelprämie“ zur Prävention vor der Afrikanischen Schweinpest ein – bis dahin können Anträge für Schwarzwild, das bis zum 31. März erlegt wurde, noch beim zuständigen Forstamt abgegeben werden. Wie das Ministerium mitteilt, könne eine Entschädigungszahlung jedoch nicht mehr geleistet werden. Gleiches gilt auch für die Abrechnung von Hundeeinsätzen im Zuge von revierübergreifenden Drückjagden sowie für zur Beprobung abgegebenes Schwarzwild. Die Auszahlung beantragter Entschädigungen erfolge lediglich im Rahmen der noch zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.

Pauschaler Festbetrag im Seuchenfall

Ab dem 1. April werden dann eine Aufwandsentschädigung als pauschaler Festbetrag in Höhe von 25 Euro für die Erlegung von Schwarzwild im Zeitraum vom 1. April 2022 bis einschließlich 31. März 2023 in Restriktionszonen gewährt. Voraussetzung sei, dass zum Zeitpunkt der Erlegung der Seuchenfall amtlich festgestellt und öffentlich bekanntgemacht wurde, so das Ministerium.

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