+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.112 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 7.5.2021) +++
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ASP: Positive Fallwildfunde außerhalb der Kernzone

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 20.01.2021 - 17:21
Wildschwein-liegend © Horváth Botond - stock.adobe.com
Die Funde liegen außerhalb der Kernzone (Symbolbild).

Über 500 ASP-Fälle gibt es mittlerweile in Deutschland. Mit 527 positiven Nachweisen die meisten davon in Brandenburg. Nun gibt es zwei weitere positive Fälle außerhalb der Kernzone. Wie das Verbraucherschutzministerium Brandenburg mitteilt, wurden zwei Kilometer außerhalb des Kerngebiets im Landkreis Märkisch-Oderland zwei Fallwildfunde positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet. Wie ein Sprecher des Ministeriums gegenüber der Redaktion angibt, handelt es sich bei den Funden wohl um „relativ frisches Fallwild“. Wie lange die Überläufer genau in dem unwegsamen Gelände lagen, sei aber auch aufgrund der aktuellen Witterung nicht abzuschätzen. Das Gebiet um den neuen Fundort soll nun nochmal mit Suchhunden, Drohnen sowie einem Hubschrauber abgesucht werden.

Kerngebiet wird zunächst mit mobilen Zaun erweitert

Die Leiterin des ASP-Krisenstabs Anna Heyer-Stuffer sagt dazu: „Seit Monaten haben wir ein stabiles Seuchengeschehen in den drei Kerngebieten. Die beiden jetzt gefundenen Kadaver liegen zwar innerhalb der Weißen Zone und somit im Gefährdeten Gebiet, aber außerhalb des bestehenden umzäunten Kerngebietes in Märkisch-Oderland.“ Das Kerngebiet muss nun entsprechend erweitert werden. Dazu soll es vorläufig mit einem mobilen Elektrozaun umzäunt werden. Danach wolle man das dann erweiterte Kerngebiet mit einem festen Zaun umfassen. Die weiße Zone, in der die neuen Funde liegen, ist mit einem festen Zaun bereits umschlossen.


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