+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.885 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 16.5.2022) +++
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ASP: Neue Verwaltungsvorschrift zur ASP-Bekämpfung

Phil Kahrs © Phil Kahrs
Phil Kahrs
am
Dienstag, 10.05.2022 - 15:44
Schwarzwild-Wildunfall-ASP © ©Birgit Rogatz - stock.adobe.com
Mit der neuen Regelung zur Bekämpfung der ASP wird auch verunfalltes Schwarzwild entschädigt.

Wie die Regierung in Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung bekannt gab, gilt seit dem 1. April 2022 eine neue Verwaltungsvorschrift zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Das aktuelle Antragsverfahren ähnele der mittlerweile ausgelaufenen „Pürzelprämie“. Jägerinnen und Jäger würden nach neuer Regelung für jedes erlegte Stück Schwarzwild aus einem ASP-Restriktionsgebiet mit 25 € entschädigt werden. Fallwild, Unfallwild und krank erlegt Stücke würden unabhängig vom Fundort innerhalb des Bundeslandes mit der gleichen Summe entschädigt werden. Dafür müsse dem Amt für Veterinär und Lebensmittelüberwachung (VLA) Probenmaterial zur Verfügung gestellt und der Tierkörper beseitigt werden.

Jagdausübungsberechtigte sind antragsberechtigt

Antragsberechtigt seien private und kommunale Jagdausübungsberechtigte. Der Entschädigungsantrag müsse mit dem Wildursprungsschein, den entsprechenden Nachweisen und dem Jagdbezirksnachweis an das zuständige Forst- oder Nationalparkamt gerichtet werden. In Mecklenburg-Vorpommern sind zurzeit zwei Restriktionsgebiete ausgewiesen: eines bei Marnitz/ Redlin im Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie im Gebiet des südlichen Teils des Landkreises Vorpommern-Greifswald. In diesem Fall liegt der ASP-Herd im Brandenburgischen Schwedt.


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