+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.916 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 24.5.2022) +++
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ASP: Neue Funde außerhalb bisheriger Restriktionszone

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 21.01.2022 - 15:27
ASP-Sperrgebiet © Rico Löb - stock.adobe.com
Die Sperrgebiete wurden aufgrund der neuen Funde angepasst (Symbolbild).

In Sachsen wurden Fällle Afrikanischer Schweinepest außerhalb der bisher bestehenden Restriktionszone gemeldet. Wie das zuständige Staatsministerium mitteilt, sei das Virus bei Tieren südlich des Kerngebietes Meißen in der Laußnitzer Heide sowie westlich der Bundesautobahn A13 in der Gemeinde Schönefeld sowie zwei weitere Fälle in der Gemeinde Bernstadt auf dem Eigen sowie in der Gemeinde Herrnhut nachgewiesen worden.

Hundeeinsatz muss zwei Tage vorher angezeigt werden

Die Ausweisung der Restriktionszonen trat zum 20. Januar 2022 in Kraft. Sebastian Vogel, Staatssekretär im Sozialministerium und Leiter des ASP-Krisenstabs erklärt: „Ein solcher Fund außerhalb der bisherigen Restriktionszonen war nicht auszuschließen gewesen. Wir haben schnell reagiert und wollen mit den sofort begonnenen Maßnahmen das Ausbruchsgeschehen innerhalb der festgelegten Zonen begrenzen. Dabei hilft uns die enge und vertrauensvolle Kooperation mit den regionalen Behörden, den Jagdausübungsberechtigten und dem Sachsenforst.“ Der Einsatz von Jagdhunden zum Stöbern sowie von Treibern zur aktiven Beunruhigung von Wild ist nur erlaubt, wenn dies mindestens zwei Werktage vor Durchführung angezeigt wird. Die Jagd auf alle Arten von Wild, auch auf Wildschweine, bleibt in der Sperrzone II erlaubt. Die verstärkte Bejagung auf Schwarzwild ist ausdrücklich angewiesen, erklärt das Ministerium.


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